Ich bin sprachlos

Hier meine Rezi zu „Kindheitshölle: Vom Vater verprügelt und missbraucht“ von Marie A. Böhm…..

Zur Story:
Fünfzigerjahre in der DDR: Susanne wird seit dem 6. Geburtstag von ihrem Vater missbraucht. Lange Zeit versteht sie nicht, was wirklich mit ihr passiert. Auch muss sie bald erkennen, dass niemand ihr glaubt und keiner ihr hilft. Stattdessen tritt das Gegenteil ein: Das Grauen bekommt Nachahmer …(By Marie A. Böhm)

Mein Fazit:
Mit „Kindheitshölle: Vom Vater verprügelt und missbraucht“ ist Marie A. Böhm eine Autobiographie gelungen, wobei mir ehrlich gesagt die Worte fehlen.
Das Buch wird aus der Sicht der kleinen Susi erzählt. Sie berichtet über ihr Schicksal und lässt den Leser an den Gedanken und Gefühlen teilhaben.
Die Autorin berichtet hierbei schonungslos, ehrlich und auf teilweise schockierende Art und Weise, was ein kleines Mädchen alles erleiden muss.
Ich persönlich schwankte beim Lesen zwischen Wut, Trauer, Mitgefühl und vielem mehr.
Ich konnte es nicht aus den Händen legen und doch musste ich es einige Male aus ihnen legen.
Ich bin eigentlich nur selten sprachlos, wenn ich ein Buch lese. Und doch war ich es bei diesem in vielerlei Hinsichten.
Mir ist bewusst, dass es dieses Schicksal öfters in unserer Gesellschaft gibt. Und doch war ich teilweise fassungslos, zu welcher Taten Menschen fähig sind, und dass viele einfach wegsehen.

Ich gebe diesem Buch aber trotzdem eine Leseempfehlung sowie 5 Sterne.

Kindheitshölle: Vom Vater verprügelt und missbraucht von [Böhm, Marie A.]

(Foto by Amazon)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.