Ein emotionales Buch

Hier meine Rezi zu „Sterben kann ich immer noch: Der Jakobsweg“ von Manfred Mönnich…

April 2010
Die Diagnose Krebs lähmte mich zunächst völlig.
Hatte ich doch Wünsche und Träume neben dem einst
abgegebenen Versprechen, den Jakobsweg zu gehen.
Die Zeit mit der Krankheit, geprägt von Hoffen und Bangen,
begleitet von Rückschlägen und Ängsten, versuchte ich
mich unter all den anderen Kranken zurechtzufinden und zu
realisieren, dass auch ich nun dazu gehörte.

April 2012

Die Therapie gegen meine Krebserkrankung „spuckte“ mich
zurück ins Leben, auf direktem Wege nach Santiago de Compostela.
Es war ein Kampf gegen die Natur, ein Dialog mit meinem Körper,
die Versöhnung mit den Umständen.
Ein Tagebuch, das die Schönheit der Umgebung, die Herausforderung
der Strecke zu beschreiben versucht, aber auch Ärgernisse und
Erkenntnisse im Alltag des Wanderns darstellen möchte.

Flügellos, Flügellahm, so kam ich mir am Anfang vor.
Beflügelt und stolz bin ich in der Nachbetrachtung.
Ein weiter Weg, der sich gelohnt hat.(By Manfred Mönnich)

Mein Fazit:
Vorab möchte ich mich bei dem Autor recht herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar bedanken. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

Mit „Sterben kann ich immer noch: Der Jakobsweg“ ist Manfred Mönnich ein mitfühlendes sowie emotionales Buch gelungen, welches mich berühren konnte.Der Schreibstil ist hier fesselnd zu lesen, sodass ich schnell in die Geschichte hinein gefunden habe.
Das Buch berührt mit viel Gefühl, Kraft, aber auch Stärke sowie dem Mut und all die Herausforderungen, etwas Neues zu wagen.
Ein Buch, welches man definitiv gelesen haben sollte.

Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne.

(Foto by Amazon)

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