Hier meine Rezi zu „Gestrandet: Healing Fiction“ von Mandy Ahrenhold …
Zur Story:
Ein Strand. Tropische Hitze. Dein Kopf dröhnt, dein Körper ist schwer. Kein Erinnern, nur das Wissen: Du gehörst hier nicht her. Neben dir sitzt eine Frau, deren Blick dich durchdringt, als kenne sie deine verborgenen Wege. Doch ihre Worte sind rätselhaft, ihr Verhalten befremdlich. Sie scheint zugleich verloren und wissend, nah und fern. Ehe du sie begreifst, ist sie verschwunden. Zurück bleibt nur die Ahnung, dass dein Auftauchen hier alles andere als Zufall ist.
Als du dich aufmachst, stößt du auf ein Dorf, das scheinbar genauso wenig an diesen Ort gehört wie du. Die Bewohner sprechen in seltsam gestelzten Formulierungen, höflich, beinahe theatralisch, und doch wirkt alles falsch. Gleich einem Echo, das nicht mehr zur Gegenwart passt.
Ihre Gesten wirken einstudiert, ihre Fragen und Handlungen übergriffig. Niemand beantwortet dir, warum du hier bist, niemand reicht dir die Hand um zurückzufinden. Und plötzlich bist du Teil dieser Gemeinschaft, die dich zugleich anzieht und abstößt. Wer meint es gut mit dir? Wer hält dich fest? Und was genau ist die Brandung? Die Insel wirkt wie Spiegel und Rätsel zugleich, die Bewohner wie Hüter einer Wahrheit, die du selbst erst erkennen musst. (By Mandy Ahrenhold)
Mein Fazit:
Mit „Gestrandet: Healing Fiction“ ist Mandy Ahrenhold ein Roman gelungen, der so ganz anders ist als alle, die ich bisher gelesen habe und mich dennoch überzeugen konnte.
Der Schreibstil des Buches ist gut flüssig zu lesen, auch wenn ich das Buch am Anfang nicht so ganz einordnen konnte.
Dennoch habe ich mich gut in die Geschichte eingefunden, die Protagonisten waren authentisch beschrieben und auch das Coverbild ist alleine schon seiner Farbe wegen auffällig und passend zum Buch.
Wer sich gerne mal auf etwas Neues einlassen möchte, wird bei dem Buch auf jeden Fall fündig werden. (mit KU gelesen)
Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen.

(Foto by Amazon)
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