Hier meine Rezi zu „Dehumanisation: Wege in den Terror“ von Nina Casement …
Täter? Opfer? Beides?
Naid, Oliver und Ismat sind grundverschiedene Menschen.
Trotzdem verbindet sie etwas:
Tag für Tag begegnet ihnen Entmenschlichung.
Naid möchte sich mit seiner Frau eine Zukunft in Frieden im fremden London aufbauen – doch sein Umfeld sieht einen islamistischen Gefährder in ihm.
Oliver hingegen giert nach Ruhm und Anerkennung als berühmtester Amokläufer aller Zeiten – seine Wünsche finden bei skrupellosen Extremisten reichen Nährboden.
Ismat wünscht sich seinen Bruder zurück, der die Gefangenschaft in Abu Ghuraib mit dem Leben bezahlte – seine Verzweiflung macht ihn zur leichten Beute für geschickte Verführer.
Alle drei geraten in den Abgrund des islamistischen Terrors. Gibt es ein Entkommen? (By Nina Casement)
Mein Fazit:
Vorab möchte ich mich bei der Autorin recht herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar bedanken. Meine ehrliche Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.
Mit „Dehumanisation: Wege in den Terror“ ist Nina Casement ein sehr wichtiges Buch, wie ich finde, gelungen, es ist aber keine leichte Kost, konnte mich aber dennoch überzeugen.
Der Schreibstil des Buches ist von Beginn an sehr fesselnd zu lesen, sodass ich auch gut hineingefunden habe.
Ich musste es aber zwischendurch weglegen, einfach deshalb, weil ich einiges gegoogelt habe und man eine emotionale Pause benötigte.
Das Buch hat außerdem einen guten Spannungsbogen, der bis zum Schluss aufrecht gehalten wurde und man tief in die Geschichte eintaucht.
Zudem ist das Coverbild passend zum Buch.
Von mir gibt es 5 Sterne.

(Foto by Amazon)
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